Traum: Sonntag, 11.03.2001
geträumt zwischen 8:30 Uhr und 12:40 Uhr gegen Ende der Zeitperiode
 

 Ich bin im Urlaub mit meinen Eltern in den Bergen der Alpen. Es ist schönes Wetter. Meine Eltern sind wärend des Traumes die ganze Zeit im Hintergrund. Das vermittelt Wärme und Geborgenheit aber auch verknöcherte Bestimmtheit. Es dreht sich darum, ob wir mit einer Seilbahn fahren. Wir fahren noch nicht damit. Wir möchten es, aber es kommt etwas dazwischen.

 Wir sind in einem Gasthaus. Es dreht sich immer noch um die Seilbahn. Der Wirt gibt uns einen Tipp, wir wir schneller zum Ziel kommen können.

 Ich bin in einem Vergnügungspark am Ufer eines Sees. Meine Eltern sind immer noch dabei, aber im Hintergrund mit Wärme und Geborgenheit vermittelnder verknöcherter Bestimmtheit. Während ich im Vergnügungspark umhergehe ist in naher Ferne eine 3D-Illusionswand im rechten Winkel zum Ufer des Sees aufgestellt, das von mir aus gesehen rechte Ende der 3D-Illusionswand reicht bis leicht ins Wasser des Sees. Auf der Illusionswand werden Szenen dargestellt, die so täuschend echt wirken, dass man nicht weiß, ob es Realität ist oder nur Illusion. In dieser Hinsicht ist die Wand fast wie ein Holodeck der Serie Star Trek. Ich finde die Illusionswand so interessant, dass ich meinen Blick nicht von ihr nehmen kann. Meine Eltern sind die ganze Zeit mit wärmender Geborgenheit und verknöcherter Bestimmtheit im Hintergrund.

 Am Ufer des Sees ist ein Balanciersteg aufgebaut. Er steht im flachen Wasser parallel zur Uferlinie. Er ist so breit, dass man gefahrlos bequem auf ihm hin und her gehen kann. Man braucht nicht wirklich zu balancieren, aber man muss trotzdem eine bischen aufpassen, dass man nicht in Gedankenlosigkeit über die Kante tritt und damit ins flache Wasser springen muss. Das Wasser würde einem zwar dann nur bis unter die Knie reichen, aber es wäre trotzdem leicht unangenehm zumal dann die Fü&#223e mit den Schuhen dann naß wären. Ich gucke mir selber zu, wie ich auf dem Balanciersteg gehe. Ab und zu kommt einem jemand entgegen und man muss etwas aufpassen beim vorbeilassen.

 Es ist im Vergnügungspark ein special Event für die Gäste angesetzt. Ich sitze auf dem Balanciersteg. Parallel zum Balanciersteg ist weiter im Wasser des Sees eine 3D-Illusionswand aufgebaut. Auf ihr ist ein weiterer Balanciersteg dargestellt, man weiss nicht, welche Teile des Stegs echt sind welche nur Illusion. Ich habe den Eindruck, dass ich es trotzdem bei Konzentration unterscheiden kann. Illusion und echter Steg wechseln sich teilweise jeden Meter ab mit schrägen leicht geschwungen verlaufennden Übergangskanten. Während ich auf dem Balanciersteg sitze und das Schauspiel der Mischung von Realität und Wirklichkeit vor mir ansehe, kann ich mich anlehnen. Ich stehe auf und gehe auf dem Steg weiter nach links. Ich setze mich wieder. Zwei Mädchen setzen sich zu mir. Beide sind hübsch, aber zu jung für mich. Eine setzt sich rechts von mir direkt neben mich, die andere links. Die Linke kenne ich vom Dickenberg. Sie wohnt dort mich ihren Elter und einem weiteren Geschwisterteil. Sie ist nett zu mir. Obwohl sie eigentlich zu jung für mich ist, hat sie Interesse an mir. Es ist sommerlich warm und sie trägt Kleidung, die die Schultern frei lä&#223t. Ich lehne mich seitlich an sie. Es ist warm, bequem und angenehm. Vor uns läuft auf der Illusionswand das Schauspiel für die Gäste des Parks ab, die auf dem Balanciersteg sitzen. Es gehen Läute hin und her und man weiss nicht, welche echt sind, und welche nicht.

 Ich träume, dass ich in meinem Zimmer in der Uhlandstra&#223e auf dem Dickenberg aufwache. Ich habe einen Filmriss. Ich weiss nicht, was zwischen der letzten Szene auf Balanciersteg und meinem Aufwachen geschehen ist. Ich fühle mich seltsam betäubt. So ähnlich muss es sein, wenn man einen Kater nach einer duchzechten Nacht hat. Aber ich weiss nicht wie sich ein solcher Kater anfühlt, weil ich noch nie eine Nacht durchgezecht habe. Ich habe Schwierigkeiten, mich zu bewegen. Mein Kopf liegt auf der Seite. Vor mit kann ich ein Teil eines Kissens sehen. Ich habe Angst um 1000 DM, die ich vor dem Filmriss bei mir hatte. Die 1000 DM waren sogfältig verpackt. Zusätzlich hatte ich ca. 400 DM lose bei mir. Meine Eltern wissen von dem Geld. Ich habe namenlose ferne unterdrückte Angst, mit meinen Eltern Änger zu bekommen, weil das Geld weg ist. Mit Mühe schaffe ich es aufzustehen und zum Fenster zu gehen. Das Fenster liegt im Erdgeschoss (Kommentar zum Traum: Dass das Fenster im Erdgeschoss liegt, ist lediglich eine reale Tatsache ohne weitergehende Bedeutung.). Ich habe wieder einen Filmriss. Ich wache wieder in der gleichen Situation mit den gleichen Gefühlen und Gedanken in meinem Bett in der Uhlandstra&#223e auf wie zuvor. Wieder schaffe ich es mit Mühe, aufzustehen und zum Fenster zu gehen. Ich habe wieder dengleichen Filmriss. Ich wache wieder auf die gleiche Weise mit den gleichen Gedanken und Gefühlen auf. Ich stehe wieder mit Mühe auf und gehe zum Fenster. Dieses Mal habe ich keinen Filmriss. Mein Vater kommt. Er fährt mit dem Auto auf die Einfahrt, die rechts von meinem Fenster liegt (Kommentar zum Traum: Die Lage der Einfahrt ist wiederum lediglich eine Tatsache.). Er steigt aus und kommt dunkel drohend auf mich zu wie ich so am Fenster stehe. Er ist sauer und will mir erklären, warum ich zwischen dem Vergnügungspark und dem Aufwachen in meinem Zimmer einen Filmriss hatte.

 (Kommentar zum Traum: An dieser Stelle wache ich auf. Ich werde nur langsam wach. Ich will unbedingt wissen, was während des Filmrisses zwischen dem Vergnügungspark und dem Aufwachen in meinem Zimmer geschehen ist. Erst nach etlichen Augenblicken wird mir klar, dass ich nur geträumt habe. Ich werde nie erfahren, was während der Filmrisse geschehen ist.)

 

 


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On 22 Feb 2004, 11:19.